Was ist Jiu-Jitsu - Jiu-Jitsu, Sensei HD

Hier findest du Informationen und Wissenswertes über Jiu-Jitsu,
wie es von mir betrieben wird!
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Was ist Jiu-Jitsu

Jiu-Jitsu

Jiu Jitsu  柔術 „Die sanfte/nachgebende Kunst“) ist eine von den japanischen Samurai stammende Kampfkunst der waffenlosen Selbstverteidigung.
Jiu Jitsu kann unabhängig vom Alter und Geschlecht trainiert werden und bietet ein breites Spektrum von Möglichkeiten zur Selbstverteidigung und
unter anderem durch Stärkung des Charakters und Selbstbewusstseins – auch zur friedlichen Lösung von Konflikten.

Jiu Jitsu wurde von Samurai praktiziert, um bei einem Verlust oder Verbot der Hauptwaffen waffenlos oder mit Zweitwaffen weiterkämpfen zu können.
Es wurde zunächst als geheime Kunst nur innerhalb des Adels weitergegeben, im Laufe der Zeit wurde es aber auch von nichtadligen Japanern ausgeübt.

Ziel des Jiu Jitsu ist es, einen Angreifer, ungeachtet dessen, ob er bewaffnet ist oder nicht, möglichst effizient unschädlich zu machen.
Dies kann durch Schlag-, Tritt-, Stoß-, Wurf-, Hebel- und Würgetechniken geschehen, indem der Angreifer unter Kontrolle gebracht oder kampfunfähig gemacht wird.
Dabei soll beim Jiu Jitsu nicht Kraft gegen Kraft aufgewendet werden,
sondern nach dem Prinzip „Siegen durch Nachgeben“ – so viel wie möglich der Kraft des Angreifers gegen ihn selbst verwendet werden.

Die geistig-philosophische Seite, wie beispielsweise der Verhaltenskodex Bushidō, ist genau so Teil des Jiu Jitsu, wie die verschiedenen (Kampf-)Techniken.
Ebenso gehen traditionelle Elemente wie die Verbeugung am Anfang und das Üben der Katas Hand in Hand mit fortschrittlicheren Elementen,
wie zum Beispiel die Gürtelgrade (Kyū und Dan) und Wettkämpfe.

Einige Schulen lehnen Wettkämpfe ab, da dafür eine starke Einschränkung der Möglichkeiten des Jiu Jitsu notwendig ist, um Verletzungen im Wettkampf zu vermeiden.

Innerhalb des Systems Jiu Jitsu erlernt ein Schüler zunächst die Grundschule (jap. Kihon), bestehend aus Schlag-, Stoß-, Tritt- und Beintechniken,
sowie die lt Fallschule (受け身, Ukemi) als Voraussetzung für ein verletzungsarmes Training.

Weiters wird die Anwendung von Würfen, Hebeln und Festlegetechniken
sowie waffenlose Verteidigungstechniken gegen Angriffe gegen die eigene Person und auch gegen Dritte(wie beispielsweise gegen Würgen, Handgelenk- und Kragenfassen, Schlag-, Tritt- und Waffenangriffe) und Bodenkampf unterrichtet.
Auch die allgemeine Fitness wird durch intensives Konditionstraining am Anfang jeder Trainingseinheit gefördert.



Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü